Superus, die MES-Lösung für produzierende Unternehmen

Manufacturing Execution System (MES)

superus MES macht sichtbar, was in Ihrer Fertigung tatsächlich geschieht, und steuert Ihre Aufträge auf Basis dieser Daten. Aufträge, Maschinendaten, Qualität und Energie laufen in einem System zusammen und geben Ihnen ein vollständiges Bild Ihrer Produktion in Echtzeit. Was das für Ihren Betrieb bedeutet:

  • Vorhandenes Potenzial ausschöpfen:
    Reduzierte Verlustzeiten durch mehr Transparenz und besseren Informationsfluss.
  • Jede Maschine im Blick:
    Sie erhalten verlässliche Daten aus der modernen Steuerung bis zur älteren Anlage.
  • Anpassungsfähig:
    Oberflächen, Auswertungen und Schnittstellen passen sich Ihren Prozessen an.
  • Skalierbar:
    Mit einem Modul am Engpass Ihrer Produktion starten und ohne Probleme erweitern.
  • Ready for KI:
    Sie profitieren von moderner Technologie und bleiben wettbewerbsfähig.
superus MES Demo anfordern
Navigation für Ihre Fertigung

Alle Instrumente auf einer Brücke

Die großen Entdecker der Historie hatten an Bord keinen Mangel an Informationen. Der Steuermann las den Kompass, ein Matrose warf das Lot, ein anderer maß mit Logleine und Sanduhr die Fahrt, und der Navigator bestimmte die Position anhand von Sonne und Sternen. Jede dieser Angaben war für sich genommen richtig. Doch erst auf dem Kartentisch des Kapitäns wurden sie zu einem Kurs. Fehlte eine davon oder kam sie zu spät, lief das Schiff im Zweifel auf Grund.

In vielen Fertigungen ist die Lage vergleichbar. Das ERP-System kennt die Aufträge und Liefertermine. Die Maschine weiß, ob sie läuft. Der Werker weiß, warum sie stand. Der Meister weiß, welcher Auftrag als Nächstes dran ist, und die Instandhaltung führt ihre eigene Liste. Jeder hat einen Teil der Wahrheit, zusammengeführt wird er aber selten, und wenn, dann am nächsten Morgen in der Besprechung.

Ein Manufacturing Execution System ist die Brücke Ihrer Fertigung. Superus ipos führt Auftragsdaten, Maschinenzustände, Rückmeldungen und Planung an einer Stelle zusammen und zeigt jedem Beteiligten genau den Ausschnitt, den er für seine Entscheidung braucht. So wird aus vielen Einzelinformationen ein Kurs.

Drei Entdecker stehen gemeinsam am Steuer

Was ist ein MES?

Ein Manufacturing Execution System (MES), auf Deutsch auch Fertigungsmanagementsystem, verbindet die Unternehmensplanung im ERP-System mit dem Geschehen an Arbeitsplätzen und Maschinen. Das ERP legt fest, was bis wann produziert werden soll. Das MES sorgt dafür, dass es gelingt: Es steuert die Aufträge durch die Fertigung, erfasst Zeiten und Mengen und macht Qualitätsprüfungen verbindlich.

Der wesentliche Unterschied liegt in der zeitlichen Auflösung. Das ERP plant in Tagen und Wochen mit Vorgabezeiten, das MES arbeitet in Minuten und Sekunden mit tatsächlich gemessenen Zeiten. Beide ergänzen sich: Das ERP liefert Aufträge und Stammdaten, das MES meldet Fortschritt, Mengen und Zeiten zurück.

Welche Aufgaben ein MES übernimmt, beschreibt die Richtlinie VDI 5600 in zehn Bereichen, von der Feinplanung über Datenerfassung und Qualitätsmanagement bis zum Energiemanagement. Nicht jeder Betrieb braucht alle in voller Tiefe. Superus MES ist deshalb modular aufgebaut und lässt sich genau auf die Aufgaben zuschneiden, die in Ihrer Fertigung den größten Nutzen bringen.

MES Pyramide
Auf Erkundungstour

superus MES in der Praxis

superus Terminal mit Übersicht der aktuellen Maschinen- und Betriebsdaten sowie Leistungsauswertungen je Schicht superusTV mit Darstellung aktueller Leistungsdaten des Maschinenparks als Andon-Board oder Hallenmonitoring Smartphone mit Push-Benachrichtigung von superus MES

Ein MES wird von sehr unterschiedlichen Menschen genutzt: vom Bediener an der Maschine über Schichtleitung und Arbeitsvorbereitung bis zur Geschäftsführung. superus MES zeigt jedem die Sicht, die er für seine Aufgabe braucht, an der Maschine, am PC im Büro, auf dem Großbildschirm in der Halle oder auf dem Smartphone.

Jetzt kostenlos eine Vorführung anfordern
Baustein für Baustein

Die Module von superus MES

superus MES ist modular aufgebaut. Jedes Modul ist für sich nutzbar und liefert eigenständig Ergebnisse.

Ein Auftrag, ein Datenstrom

So greifen die Module ineinander

Wie ein MES im Alltag wirkt, zeigt sich am besten an einem einzelnen Auftrag. Das folgende Beispiel ist bewusst vereinfacht. Im Projekt passen wir die Abläufe an Ihre Fertigung an.

ERP

Auftrag wird erstellt und an die Produktion übergeben

Plantafel

Auftrag wird geplant und disponiert

Arbeitsplatz

Bearbeitung am Arbeitsplatz (mit Terminal)

Arbeitsplatz

Bearbeitung am Arbeitsplatz (mit Terminal)

Versand

Fertiger Auftrag wird verpackt und versendet

Rückmeldung an ERP Status, Mengen, Zeiten, Versandbestätigung
  1. 06:00 Uhr – Auftragsübernahme

    Der Auftrag kommt mit Arbeitsplan, Stückliste und Liefertermin aus dem ERP-System in die superus Produktionsplanung

  2. 06:05 Uhr – Einplanung

    Die Feinplanung legt ihn auf eine passende Maschine und reserviert die benötigten Werkzeuge. Grundlage für die Planung sind die zuletzt gemessenen Rüst- und Zykluszeiten dieses Artikels, nicht der Vorgabewert aus dem Stammdatensatz.

  3. 07:40 Uhr – Start an der Maschine

    Der Mitarbeiter scannt den Auftrag am BDE-Terminal. Zeichnung, Rüstplan und Prüfvorgaben erscheinen in der freigegebenen Revision, und die Maschine wird für diesen Auftrag freigegeben.

  4. 09:15 Uhr – Die Taktrate sinkt

    Die Maschinendatenerfassung erkennt, dass die Zykluszeit seit einer halben Stunde deutlich über dem Sollwert liegt. Der Schichtleiter erhält eine Push-Benachrichtigung, bevor aus einer langsamen Maschine ein verspäteter Auftrag wird.

  5. 10:30 Uhr – Stillstand

    Ein Werkzeug ist gebrochen, die Anlage steht. superusTV zeigt den Zustand in der Halle, die Instandhaltung wird benachrichtigt, und die Plantafel markiert die betroffenen Folgeaufträge. Die Arbeitsvorbereitung disponiert um, solange es noch etwas umzudisponieren gibt.

  6. 11:05 Uhr – Wiederanlauf

    Weil der Stillstand länger als 20 Minuten gedauert hat, ist die Maschine gesperrt. Der Bediener wählt am Terminal den Störgrund aus, danach wird die Anlage durch die Maschinendatenerfassung wieder freigegeben.

  7. 14:10 Uhr – Fertigmeldung

    Gutmenge, Ausschuss, Zeiten und Energieverbrauch gehen an das ERP-System zurück. Die Nachkalkulation steht schon bereit, ohne dass jemand einen Zettel abtippt.

Jede dieser Informationen gab es auch früher schon. Neu ist, dass sie nicht mehr auf fünf Köpfe und drei Programme verteilt ist, sondern zum richtigen Zeitpunkt bei der Person ankommt, die handeln kann.

superusTV:
Das Andon Board für Ihre Halle

superusTV bringt den Zustand Ihrer Fertigung auf Großbildschirme in der Halle, für alle gut sichtbar. Je Bereich legen Sie fest, was erscheint: der Status jeder Maschine, der Fortschritt der Aufträge, die Kennzahlen der Schicht oder offene Anforderungen an Instandhaltung und Materialbereitstellung. Fordert ein Mitarbeiter Unterstützung an, sieht das jeder sofort, und die Reaktionszeit wird protokolliert.

superusTV: Visualisierung des aktuellen Maschinenstatus sowie Informationen zum Auftrag und die gemessene Anlagengeschwindigkeit.

Wo Stillstände und Fortschritt für alle sichtbar sind, fallen Wartezeiten früh auf, und die Schichtbesprechung beginnt mit Fakten statt mit Erinnerungen. In Betrieben, die Shopfloor Management einführen, wird superusTV so schnell zum sichtbarsten Teil des MES.

Push-Benachrichtigungen:
Informieren, bevor es teuer wird

superus MES überwacht Ihre Fertigungsdaten laufend und benachrichtigt die zuständigen Personen, sobald ein festgelegtes Ereignis eintritt. Was eine Meldung auslöst und wer sie erhält, bestimmen Sie selbst, zum Beispiel:

  • Langsamerer Takt: Die Zykluszeit liegt dauerhaft über dem Sollwert.
  • Stillstand: Eine Anlage steht ungewöhnlich lange.
  • Wartung: Eine fällige Wartung wurde nicht quittiert.
  • Qualität: Die Ausschussquote überschreitet einen Grenzwert.
  • Termin: Ein Auftrag droht seinen Liefertermin zu verfehlen.

Die Meldung erreicht Sie direkt auf dem Smartphone, auch wenn Sie gerade nicht in der Halle sind. So reagieren Sie in Minuten statt erst beim nächsten Rundgang oder beim Blick auf die Wochenauswertung.

Kein Wiederanlauf ohne Begründung

superus MES kann nicht nur informieren, sondern auch eingreifen. Steht eine Maschine länger als eine von Ihnen festgelegte Dauer, wird sie gesperrt. Vor dem Wiederanlauf gibt der Bediener am Terminal den Grund für den Stillstand ein, erst dann gibt das System die Anlage frei. Verlustzeiten sind damit zeitnah und vollständig begründet, statt Tage später aus dem Gedächtnis rekonstruiert werden zu müssen. Mehr dazu unter Maschinendatenerfassung.

Von der Maschine bis ins ERP

Ein MES ist nur so gut wie seine Verbindungen. superus übernimmt Aufträge und Stammdaten aus Ihrem ERP- oder Warenwirtschaftssystem und meldet Fortschritt, Mengen und Zeiten zurück. Weil jede Systemlandschaft eigene Regeln hat, entwickeln wir die Anbindung im Projekt passend zu Ihren Abläufen. In bestehenden Installationen sind unter anderem SAP S/4HANA, SAP Business One, Microsoft Dynamics 365 Business Central, Dynamics NAV, TimeLine, AlphaPlan, ProAlpha, Sage 100, Infor LN, InforCom, abas ERP, Böhme & Weihs, ProSoft und CASYMIR angebunden. Mehr dazu unter Betriebsdatenerfassung.

So läuft die Einführung von superus MES in Ihrem Betrieb ab

  1. Bestandsaufnahme vor Ort

    Gemeinsam mit Ihren Mitarbeitern, Meistern und der Arbeitsvorbereitung sehen wir uns Arbeitsplätze und Anlagen an. Wir analysieren die gelebten Abläufe, prüfen Steuerungen und vorhandene Signale und erfassen Ihre Systemlandschaft mit ihren Schnittstellen.
    Ihr Ergebnis: ein vollständiges Bild Ihrer Abläufe, Maschinen und Systeme.

  2. Umsetzungskonzept und Stufenplan

    Wir legen fest, mit welchem Modul und in welchem Bereich der Einstieg den größten Nutzen bringt, welche Daten erfasst werden und in welcher Reihenfolge der Ausbau folgt. Dazu erhalten Sie eine Aufwandsschätzung.
    Ihr Ergebnis: ein klarer Fahrplan mit Aufwandsschätzung, bevor Sie investieren.

  3. Implementierung und Vorbereitung

    Wir richten Superus ipos auf Ihre Buchungs- und Prozessabläufe ein und setzen die Schnittstellen zu Ihrem ERP-System und weiteren Softwareprodukten um, in enger Abstimmung und mit regelmäßigen Zwischenständen. Die benötigte Hardware liefern wir; Montage und Verdrahtung übernimmt Ihre Instandhaltung, wir helfen bei der Auswahl geeigneter Signalquellen.
    Ihr Ergebnis: ein auf Ihre Fertigung zugeschnittenes System, startklar für den ersten Einsatz.

  4. Inbetriebnahme eines Pilotbereichs

    Ein abgegrenzter Bereich geht in Betrieb, idealerweise mit einer modernen und einer älteren Anlage. Wir schulen Ihre Key-User, prüfen die Schnittstellen im Praxisbetrieb und setzen Verbesserungsvorschläge Ihrer Mitarbeiter kurzfristig um.
    Ihr Ergebnis: erste belastbare Zahlen, geschultes Personal im eigenen Haus und Sicherheit vor dem Rollout.

  5. Rollout und Schulungen

    Schritt für Schritt erweitern wir die Erfassung auf weitere Anlagen und Produktionsbereiche, begleitet von Schulungen für alle weiteren Anwender.
    Ihr Ergebnis: Transparenz über Ihre gesamte Fertigung.

  6. Weitere Module

    Produktionsplanung, superusTV, Energiedatenerfassung oder KI-Anwendungen ergänzen Ihr MES, wann immer Sie bereit sind. Mit jeder Stufe wächst zugleich Ihre Datenhistorie.
    Ihr Ergebnis: ein MES, das mit Ihren Anforderungen mitwächst.

Gut zu wissen

Häufige Fragen zum MES

Was ist ein MES (Manufacturing Execution System)?

Ein Manufacturing Execution System (MES), auf Deutsch auch Fertigungsmanagementsystem genannt, ist die Software, die die Produktion steuert und überwacht. Es erfasst Betriebs- und Maschinendaten in Echtzeit und steuert die Aufträge durch die Fertigung. Ist ein ERP-System vorhanden, übernimmt das MES von dort Aufträge und Stammdaten und meldet Fortschritt, Mengen und Zeiten zurück. Typische Bestandteile sind Betriebsdatenerfassung, Maschinendatenerfassung, Produktionsplanung, Qualitätssicherung und Leistungsanalyse, etwa über die Gesamtanlageneffektivität (OEE).

Worin unterscheidet sich ein MES von einem ERP-System?

Das ERP-System bildet die kaufmännischen Prozesse des gesamten Unternehmens ab: Vertrieb, Einkauf, Lager, Buchhaltung, Kalkulation und die übergeordnete Planung von Aufträgen und Terminen. Es arbeitet meist in Tagen und Wochen und mit Vorgabewerten aus den Stammdaten.

Das MES ist dagegen auf die Fertigung spezialisiert. Es erfasst in Minuten und Sekunden, was an Arbeitsplätzen und Maschinen tatsächlich geschieht, steuert die Aufträge durch die Produktion, sichert die Qualität und macht Verluste sichtbar.

Beide Systeme ergänzen sich: Das ERP weiß, was produziert werden soll, das MES weiß, wie die Produktion tatsächlich läuft. Über eine Schnittstelle erhält das MES Aufträge und Stammdaten, das ERP im Gegenzug verlässliche Ist-Daten aus der Fertigung.

Welche Module gehören zu superus MES?

Kern des Systems sind die Betriebsdatenerfassung (BDE), die Maschinendatenerfassung (MDE) und die Produktionsplanung. Darüber hinaus stehen Energiedatenerfassung, digitale Werkerführung, Chargenrückverfolgung, papierlose Fertigung, Shopfloor Management, das Andon Board superusTV, Push-Benachrichtigungen, vorbeugende Instandhaltung und KI-Anwendungen zur Verfügung.

Müssen alle Module auf einmal eingeführt werden?

Nein. superus MES ist modular aufgebaut, und Sie entscheiden selbst, mit welchem Umfang Sie starten. Viele Kunden führen von Beginn an mehrere Module ein, etwa Betriebs- und Maschinendatenerfassung gemeinsam. Ebenso gut ist ein Einstieg mit einem einzelnen Modul in einem abgegrenzten Pilotbereich möglich. Weitere Module lassen sich jederzeit ergänzen, ohne Systemwechsel, denn alle arbeiten auf derselben Datenbasis.

Für welche Unternehmensgröße eignet sich superus MES?

superus MES eignet sich für produzierende Unternehmen jeder Größe, vom kleinen Fertigungsbetrieb bis zum Werk mit mehreren tausend Mitarbeitern. Entscheidender als die Größe ist die Frage, ob Sie heute verlässlich wissen, wo ein Auftrag steht, warum eine Anlage stillstand und wie lange die Bearbeitung tatsächlich gedauert hat. Wenn nicht, liefert ein MES genau diese Antworten. Der Einstieg ist auch mit wenigen Maschinen oder Arbeitsplätzen möglich und lässt sich später schrittweise erweitern.

Was kostet ein MES?

Die Kosten hängen vor allem von der Zahl der angebundenen Arbeitsplätze und Maschinen, den gewählten Modulen, der benötigten Erfassungshardware und dem Aufwand für Schnittstellen zu Ihren bestehenden Systemen ab. Bei der Finanzierung haben Sie die Wahl: Sie erwerben superus MES als Einmalinvestition oder nutzen es als SaaS-Modell gegen eine monatliche Gebühr. Da sich das System schrittweise einführen lässt, können Sie die Investition zudem auf mehrere Stufen verteilen. Nach einer Aufnahme vor Ort erhalten Sie eine konkrete Aufwandsschätzung mit Stufenplan.

Welche ERP-Systeme lassen sich anbinden?

In bestehenden Installationen ist superus MES unter anderem an SAP S/4HANA, SAP Business One, Microsoft Dynamics 365 Business Central, Dynamics NAV, TimeLine, AlphaPlan, ProAlpha, Sage 100, Infor LN, InforCom, abas ERP, Böhme & Weihs, ProSoft und CASYMIR angebunden. Die Schnittstelle wird im Projekt entwickelt und an Ihre Abläufe angepasst. Ist Ihr ERP-System nicht aufgeführt, ist das kein Hindernis, denn die Anbindung weiterer Systeme gehört zu unserem Alltag.

Was ist superusTV?

superusTV ist das Andon-Board unserer MES Lösung. Es zeigt den Zustand der Fertigung auf Großbildschirmen in der Halle: den Status jeder Maschine, den Fortschritt der laufenden Aufträge, die Kennzahlen der aktuellen Schicht und offene Rufe an Instandhaltung oder Materialbereitstellung. Welche Inhalte in welchem Bereich erscheinen, legen Sie selbst fest.

Lassen sich auch ältere Maschinen in das MES einbinden?

Ja. Neben modernen Steuerungen, die über Protokolle wie OPC UA, MQTT oder Modbus TCP angebunden werden, erfasst die Maschinendatenerfassung von superus auch Maschinen ohne Daten-Schnittstelle. Die Signale werden dann auf Feldebene direkt an der Anlage abgegriffen, bei Bedarf mit nachgerüsteter Sensorik. So laufen alte und neue Anlagen in einem MES zusammen.

Brauche ich ein MES, um KI in der Produktion einzusetzen?

KI-Anwendungen in der Produktion benötigen eine lange und lückenlose Historie von Produktionsdaten in gleichbleibender Qualität. Ein MES ist der übliche Weg, diese Historie aufzubauen, weil es die Daten strukturiert, mit Zeitstempel und mit Auftragsbezug erfasst. Da sich fehlende Daten nicht rückwirkend erzeugen lassen, entscheidet der Zeitpunkt der Einführung mit über den späteren Nutzen.

Möglich machen, was möglich ist

Fordern Sie noch heute eine unverbindliche Beratung an

Ob Sie ein vollständiges MES planen oder zunächst mit einem einzelnen Modul beginnen möchten: Der nächste Schritt ist kein Angebot, sondern ein Termin bei Ihnen vor Ort. Wir sehen uns Ihre Abläufe und Ihren Maschinenpark an und erarbeiten gemeinsam, mit welchem Baustein der Einstieg bei Ihnen den größten Nutzen bringt. Auf Ihre Anfrage erhalten Sie innerhalb eines Arbeitstags eine persönliche Rückmeldung.