Arbeitsvorbereitung
Planen per Drag-and-drop statt in unübersichtlichen Excel-Listen. Werkzeuge und Qualifikationen sind hinterlegt, und jede Verschiebung zeigt sofort ihre Folgen.
Die Produktionsplanung verteilt Ihre Aufträge auf Maschinen, Werkzeuge und Mitarbeiter. So wissen Sie für jeden Arbeitsgang, wann und wo er gefertigt wird. Die Aufträge kommen aus Ihrem ERP-System, der Plan entsteht in SUPERUS und passt sich laufend an, sobald sich in der Fertigung etwas ändert. Was das für Ihren Betrieb bedeutet:
Kein Segler erreicht sein Ziel auf einer geraden Linie. Gegen den Wind wird gekreuzt: Schlag für Schlag, jeder einzelne ein Kompromiss. Was einen guten Skipper ausmacht, ist nicht der perfekte Kurs beim Auslaufen, sondern die Fähigkeit, ihn bei jeder Winddrehung neu zu legen.
In der Fertigung dreht der Wind täglich: eine Störung am Vormittag, ein Mitarbeiterausfall in der Spätschicht, ein Eilauftrag, der den Plan für die ganze Woche durcheinanderbringt. Wer einen Plan mit geschätzten Vorgabezeiten bei der Auftragsannahme festschreibt und ihn bis zum Liefertermin unangetastet lässt, plant nicht, sondern hofft.
superus plant so, wie gesegelt wird. Die Zeiten kommen aus Ihrer eigenen Fertigung und werden laufend gemessen, Rückmeldungen und Maschinenzustände laufen in Echtzeit in die Plantafel zurück. Bevor Sie den Schlag setzen, spielen Sie Szenarien durch. Und dreht der Wind, legen Sie den Kurs sofort neu, nicht erst, wenn der Termin schon verloren ist.
Die Grobplanung verdichtet die Vorgaben aus Ihrem ERP-System zu einem belastbaren Rahmen. Aufträge, Mengen und Wunschtermine werden übernommen und gegen die verfügbaren Kapazitäten gerechnet, nicht auf die Minute, sondern auf Tage und Wochen. So wird früh sichtbar, ob der Auftragsvorrat der kommenden Wochen überhaupt in die vorhandene Kapazität passt.
Damit beantwortet die Grobplanung die Fragen, die vor der Feinplanung stehen: Welche Woche ist bereits überbucht? Wo entsteht ein Engpass, für den eine zusätzliche Schicht oder eine Fremdvergabe nötig wird? Welcher Liefertermin lässt sich zusagen, ohne den übrigen Plan zu gefährden? Verschiebungen und Kapazitätsänderungen lassen sich auf dieser Ebene durchspielen, bevor einzelne Arbeitsgänge terminiert sind. Das Ergebnis übergibt die Grobplanung an die Feinplanung, die daraus die konkrete Reihenfolge auf den einzelnen Anlagen bildet.
Die Feinplanung legt fest, welcher Arbeitsgang wann auf welcher Anlage läuft, minutengenau und gegen die tatsächlich verfügbaren Kapazitäten. Sie baut auf dem Ergebnis der Grobplanung auf oder übernimmt Aufträge und Termine direkt aus Ihrem ERP-System. Dabei berücksichtigt sie Rüstfolgen, Schichtmodelle, Werkzeuge und Material sowie die gemessenen Ist-Zeiten aus Ihrer Fertigung.
So beantwortet die Feinplanung die Fragen des Tagesgeschäfts: Welcher Auftrag läuft als nächster auf einer bestimmten Maschine? In welcher Reihenfolge entsteht der geringste Rüstaufwand? Wann und wo steht der nächste Werkzeugwechsel an? Was passiert mit den übrigen Terminen, wenn ein Eilauftrag eingeschoben wird? Termine, Fortschritt, Mengen und Zeiten meldet die superus Feinplanung laufend an Ihr ERP-System zurück, das damit stets auf dem aktuellen Stand ist.
Die Plantafel in SUPERUS zeigt Ihre gesamte Fertigung auf einen Blick, wo immer Sie gerade sind: am Arbeitsplatz, am PC in der Halle, auf dem Tablet im Besprechungsraum oder unterwegs beim Kunden. Ansichten, Farbcodierungen und Auswertungen legen Sie selbst fest. So sieht der Vertrieb Termine, der Meister Reihenfolgen und die Geschäftsführung die Auslastung: dieselben Daten, drei Blickwinkel.
Jetzt kostenlos eine Vorführung anfordernSUPERUS plant nicht nur die Maschine ein, sondern alles, was für einen Arbeitsgang tatsächlich gebraucht wird: Arbeitsplätze, Werkzeuge und Formen, abgeschlossene Vorarbeiten und qualifiziertes Personal. Zusätzlich prüft das System, ob das benötigte Material laut Lagerbestand verfügbar ist. So entstehen Pläne, die in der Halle auch umsetzbar sind.
Abhängigkeiten zwischen Arbeitsgängen und geplante Wartungsfenster fließen ebenso ein wie Schichtkalender, Kapazitätsprofile und Feiertage, die Sie je Ressource frei festlegen. Konflikte wie ein doppelt belegtes Werkzeug oder ein gefährdeter Liefertermin meldet das System sofort.
Im Simulationsmodus spielen Sie mehrere Planungsvarianten in Ruhe durch, bevor eine davon in die Fertigung geht. Der laufende Plan bleibt dabei unberührt, sodass Sie gefahrlos ausprobieren können. Fällt eine Anlage aus, prüfen Sie zum Beispiel, ob sich ihre Aufträge auf eine andere Maschine verlagern lassen, auch wenn diese langsamer arbeitet. Oder Sie testen, was es bringt, Farbwechsel anders zu bündeln oder an einer Anlage eine zweite Schicht einzuführen.
Zu jeder Variante sehen Sie die Auswirkungen auf Termine, Auslastung und Rüstaufwand. Die beste übernehmen Sie in den laufenden Produktionsplan, erst dann wird sie an den Arbeitsplätzen sichtbar.
Planen per Drag-and-drop statt in unübersichtlichen Excel-Listen. Werkzeuge und Qualifikationen sind hinterlegt, und jede Verschiebung zeigt sofort ihre Folgen.
Verlässliche Liefertermine auf Knopfdruck, ohne Rückfrage in der Halle. Und verschiebt sich etwas, wissen Sie es früh genug, um Ihren Kunden rechtzeitig zu informieren.
An der Maschine steht fest, was als Nächstes kommt, in der richtigen Reihenfolge und mit allen Dokumenten. Weniger Rückfragen, weniger ungeplante Umrüstungen.
Wenn feststeht, wann ein Auftrag produziert wird, ist auch klar, wann das Material dafür bereitstehen muss. Das senkt Lagerbestände und verhindert Stillstände durch fehlende Zukaufteile.
Wartungsfenster werden mitgeplant statt in laufende Serien gequetscht. Weil Planung und Instandhaltung auf derselben Datenbasis arbeiten, entsteht der Termin gemeinsam statt in Konkurrenz zur Produktion.
Termintreue wird zur messbaren Kennzahl statt zum Streitpunkt. Und vor der nächsten Investition wissen Sie: Ist die Anlage wirklich der Engpass oder liegt es an der Reihenfolge, in der geplant wird?
Die beiden Planungsebenen unterscheiden sich vor allem im Zeithorizont und im Detailgrad. Die Grobplanung blickt auf die kommenden Wochen und prüft auf Tages- und Wochenebene, ob der Auftragsvorrat in die vorhandene Kapazität passt. Sie zeigt frühzeitig, wo Engpässe entstehen, ob eine zusätzliche Schicht oder eine Fremdvergabe nötig wird und welche Liefertermine sich zusagen lassen.
Die Feinplanung legt anschließend minutengenau fest, welcher Arbeitsgang wann auf welcher Anlage läuft. Sie berücksichtigt dabei Werkzeuge, Personal, Vorarbeiten und Schichtkalender und bestimmt so die konkrete Reihenfolge in der Fertigung.
Beide Ebenen greifen in SUPERUS ineinander: Das Ergebnis der Grobplanung bildet den Rahmen für die Feinplanung. In vielen Betrieben findet die Grobplanung allerdings bereits im ERP-System statt. In diesem Fall nutzen Sie die Feinplanung eigenständig, und sie übernimmt Aufträge und Termine direkt aus Ihrem ERP
In den meisten Fällen übernimmt SUPERUS die Vorgabezeiten für Rüsten und Bearbeitung aus Ihrem ERP-System. Der Planer kann diese Zeiten jederzeit anpassen. Nutzen Sie zusätzlich die Betriebs- oder Maschinendatenerfassung, plant das System auf Wunsch mit den tatsächlich angefallenen Rüst- und Bearbeitungszeiten aus der Historie. So rechnen Sie mit gemessenen statt mit geschätzten Zeiten, und Ihre Pläne werden mit jedem abgeschlossenen Auftrag realistischer.
Beides ist möglich und wird in der Praxis kombiniert. Das System schlägt Reihenfolgen vor, erkennt Konflikte, berechnet Auswirkungen und optimiert auf Wunsch. Die Entscheidung kann bei Ihrer Arbeitsvorbereitung bleiben, denn viele Prioritäten lassen sich nicht in Regeln fassen, etwa die Sonderbehandlung eines wichtigen Kunden. Umgeplant wird grafisch per Drag-and-drop.
Sie setzen den Auftrag versuchsweise in den Plan und lassen die Auswirkungen berechnen. Die neue Planung lässt sich mit dem bestehenden Plan vergleichen, bevor Sie sie freigeben. Aus einer Zusage am Telefon wird damit eine belegbare Entscheidung.
Technisch lässt sich die Planung auch mit hinterlegten Vorgabezeiten betreiben. Ihren eigentlichen Nutzen entfaltet sie aber erst mit der Datenerfassung, denn nur dann beruhen die hochgerechneten Termine auf gemessenen Zeiten und der Plan reagiert auf Ereignisse aus der laufenden Fertigung. Wir empfehlen deshalb, mit der Betriebsdatenerfassung zu beginnen und die Planung im zweiten Schritt aufzusetzen. Ein paralleler Start ist ebenfalls möglich.
Ja. Werkzeuge und Formen werden als eigene Ressourcen geführt, sodass eine Doppelbelegung erkannt und gemeldet wird. Ebenso lassen sich geplante Wartungsfenster als belegte Zeiten einplanen.
Das hängt davon ab, wie Sie arbeiten. Nutzen Sie zusätzlich die Betriebsdatenerfassung, steht der freigegebene Plan direkt an den Arbeitsplätzen als digitale Auftragsvorratsliste in der geplanten Reihenfolge bereit. Ändert sich die Planung, aktualisiert sich die Liste automatisch, und ausgedruckte Pläne, die durch die Halle getragen werden müssen, entfallen.
Ohne Betriebsdatenerfassung greifen Ihre Mitarbeiter per Tablet oder Smartphone auf den aktuellen Auftragsvorrat zu. Alternativ drucken Sie ihn bei Bedarf aus.
Nein, und das hat einen sachlichen Grund. Eine Planungssoftware lässt sich ohne Ihre Ressourcen, Ihre Aufträge und Ihre Restriktionen nicht sinnvoll beurteilen. Wir bieten stattdessen zwei Wege an: eine geführte Vorführung anhand einer typischen Planungssituation aus Ihrem Betrieb oder eine zeitlich begrenzte Testinstallation in einem abgegrenzten Bereich.
Wenn die Produktionsplanung für Sie relevant aussieht, ist der nächste Schritt kein Angebot, sondern ein Termin bei Ihnen vor Ort. Wir sehen uns an, wie heute geplant wird, welche Restriktionen wirklich zählen und wie belastbar Ihre Vorgabezeiten sind.
Wir zeigen Ihnen die Plantafel anhand einer typischen Planungssituation aus Ihrem Betrieb. Der Potenzialrechner auf der Startseite gibt Ihnen vorab eine Größenordnung für Ihr persönliches Einsparungspotenzial.